Über uns
Seit 2025 arbeiten wir als Initative Atrapasueños zusammen und werden bald den Verein Luciérnagas e.V. gründen. Luciérnagas bedeutet aus dem Spanischen übersetzt Glühwürmchen. Glühwürmchen verbinden wir mit wertvollen Kindheitserinnerungen und unserer Arbeit: als zarte Lichter in der Dunkelheit - kleine Hoffnungsträger, die aufkommen, wenn man es am wenigsten erwartet. Diese Flüchtigkeit überträgt sich auch auf den Tanz und das Theater, zwei wichtige Elemente unserer Projektarbeit. Wenn man sich darauf einlässt, erwartet einen manchmal etwas unvorhersehbares.
Gleichzeitig verbinden wir damit quirlige Leichtigkeit, die uns gerade bei der Arbeit mit Menschen am Herzen liegt, die strukturelle Benachtiligung erfahren. Spiel, Licht und Farben sind uns daher sehr wichtig. Es geht uns darum, den Menschen ein positives Selbstwert- und Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln und arbeiten ressourcenorientiert mit dem, was an Fähigkeiten, Interessen, Sprachen, Geschichten und Bewegungen mitgebracht wird.
Gabriela Ortiz
Gabriela Ortiz ist Theaterpädagogin, Schauspielerin, Lachtrainerin und Mitgründerin der Initiative Atrapasueños in Berlin. Seit über zehn Jahren gestaltet sie interdisziplinäre und partizipative Kunstprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Frauen. Dabei verbindet sie biografisches und performatives Theater mit körperlicher Präsenz, Kreativität, Humor und sozialer Teilhabe.
Aus interkulturellen und dekolonialen Perspektiven entstehen Projekte wie „Cuerpos de Agua & Rituales Ancestrales“, „Buinsa“ und die Traumtrilogie GOOC. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis stehen Erinnerung, Identität und Transformation als lebendige Prozesse. Den Körper versteht sie als Ort von Geschichten, Wissen und Vorstellungskraft – als Raum, in dem neue Perspektiven, Begegnungen und gemeinsames Wachstum entstehen können.
Gabriela Lobo
Gabriela Lobo Calderon ist Tänzerin und interdisziplinäre Vermittlerin an der Schnittstelle von Tanz, Somatics, Psychologie und Pädagogik und Mitgründerin der Initiative Atrapasueños in Berlin. Sie begleitet seit über vierzehn Jahren partizipative Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Erforschung der Beziehung zwischen dem inneren Erleben des Körpers und dem Raum, der uns umgibt – ein Dialog zwischen Wahrnehmung, Bewegung und Begegnung.
In ihrer pädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt der Schwerpunkt ihres Ansatzes auf der Förderung von Selbstvertrauen und Selbstbestimmung. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung des eigenen Körpers in Beziehung zu sich selbst, zu den Anderen und zur Umwelt.
Klara Teigler
Klara Teigler hat Kulturwissenschaften und Raumstrategien studiert und arbeitet seit mehr als 15 Jahren mit Kindern und Jugendlichen und auch Erwachsenen in Projektkontexten. Politische und gesellschaftliche Teilhabe auf Basis von kreativen und ästhetischen Prozessen gemeinsam mit Menschen jeden Alters zu entwickeln liegt ihr sehr am Herzen. Häufig nimmt sie Bezug auf den öffentlichen Raum und das Recht auf Stadt aller, besonders der jungen Menschen und jenen, die häufig aus diesen Räumen verdrängt werden. Die letzten Jahre hat sie neben der freien Projektarbeit auch als Einbürgerungslotsin gearbeitet, da sie davon überzeugt ist, dass Teilhabe auch mit praktischen Fragen des Aufenthaltsrechts und demokratischer Mitsprache realisiert werden muss.